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Völkermorddebatte im Westen immer hunderte Jahre später

15 Jun, 2016

Ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte der westlichen Nationen. An ihre Verbrechen erinnern sich die westlichen “Zivilisationen” immer nur Jahrzehnte oder Jahrhunderte Jahre später.
Während Deutschland die Verbrechen an den Armeniern  vor Kurzem erst als Völkermord abgeurteilt hat, verweigert sich dasselbe Deutschland den Völkermord an den Herero und Nama aus dem Jahre 1904 als ebensolchen anzuerkennen. Die Politiker verweigern Anerkennung, weil die deutschen Steuerzahler nicht zahlen sollen. Komischerweise haben ebendiese Politiker keine Probleme Steuergelder zu verschwenden oder im Jahre 2016 noch U-Boote an Israel zu verschenken – bezahlt auch vom deutschen Steuerzahler munkelt man. Kann es vielleicht etwas mit der Hautfarbe zu tun haben? Ist das die Lektion, die wir unseren Kindern mitgeben wollen? Afrikaner kannst du morden, mein Sohn, weiße Europäer solltest Du lieber nicht umbringen?

Wenn die Aufarbeitung europäischer Verbrechen in dieser Geschwindigkeit weitergeht, wird es noch 100 Jahre dauern, bis wir den Völkermord an den Palästinensern anerkennen, bleibt zu hoffen, dass es bis dahin noch Palästinenser in Palästina gibt und sie noch nicht durch rassistische und faschistische Politiker wie Benyamin Netanyahu und Avigdor Lieberman ausgelöscht worden sind. Freiheit für Palästina! Stopp dem Völkermord in Palästina!!!

Quelle:
[1] http://www.tagesschau.de/inland/namibia-erklaerung-101.html

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